Von der industriell-kapitalistischen Arbeitsgesellschaft zur…. ?

…ja, wohin denn eigentlich? Und warum? Im letzten Beitrag schrieb ich über Tiefenökologie und die Notwendigkeit, angesichts von Umwelt- und Klimakrisen, Artensterben und autoritären Regimen wieder ins Fühlen, Wahrnehmen und in Verbindung zu treten. So ungefähr, grob skizziert. Und ich kündigte an, den Bogen zur Notwendigkeit einer Veränderung von sozialen und gesellschaftlichen Strukturen und Formen Weiterlesen …

Der Welt etwas zurückgeben

Was Katja da im letzten Beitrag gesagt hat, brachte mich zum Nachdenken. […] dafür sind wir ja dann da. Den Menschen dabei zu assistieren, diesen Luxus zu entdecken und zu genießen. Das ist wahr. Entdecken, genießen und darüber nachdenken. Über sich nachdenken. Und ein Verhältnis dazu gewinnen, sich positionieren und einen Standpunkt einnehmen. Haltung entwickeln. Weiterlesen …

Gedanken klären und ordnen

Grad vorhin sagte wieder jemand zu mir: „Du machst zu viel!“ – Ach was, das stimmt doch gar nicht! Ich könnte viel mehr machen, wenn ich wollte oder mehr Zeit und vor allem Disziplin hätte. Ideen habe ich genug. Viel mehr, als ich realisieren könnte. Ich arbeite hart an meiner Fokussiertheit, bloß nicht verzetteln, ja Weiterlesen …

Wohin man will

Ernst Ludwig Kirchner, Alpweg nach dem Gewitter, 1923/1924; LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster   In der heute zugestellten ZEIT Wissen wurde am Ende des Hefts unter „Der besten Frage am Schluss“ ein Bild von vier älteren Menschen gezeigt, die miteinander auf einer Bank zwischen Feldern und Wiesen sitzen und über die Landschaft schauen. Mein Weiterlesen …

Silvester-Vorsätze

Wer hätte es nicht schon getan: An Silvester oder Neujahr einen Vorsatz fassen, der das kommende Jahr bestimmen wird. Ein neues Ziel wird gesetzt und will erreicht werden. Das alte Jahr scheidet mit dem Erreichen eines früheren oder aber mit einem Fehlschlagen desselben Ziels. Es ist gescheitert: Das Ziel, der Weg dorthin, somit das Jahr Weiterlesen …

Was will dieses Journal?

Vermutlich will es tatsächlich „allen Forderungen des Daseins ins Auge […] sehen“, wie Walter Klier 1988 in der ZEIT schrieb (ZEIT Nr. 50/1988 9. Dezember 1988) – agil, aufmerksam, analogisch denkend und assoziativ – und das ganz ohne moralisch erhobenen Zeigefinger. Naja fast, ein bisschen Moral soll schon dabei sein, sonst wäre das Ganze beliebig, belanglos Weiterlesen …