Musik hilft!

„Musik hilft!“ sagt der WDR 3 und fordert seit Wochen Hörer*innen und Musiker*innen auf, ihre Heilungsgeschichten und Musikgeschichtchen einzureichen, die dann ins laufende Programm eingestreut wurden und heute in einem Abschlusskonzert ihren Höhepunkt finden. Das kennt vermutlich jede und jeder: Es gibt bestimmte Musikstücke, die mit einer bestimmten Situation, Person, Lebensphase oder inneren Empfindung verbunden Weiterlesen …

Fremd sind wir uns selbst.

Fremd sind wir uns selbst. Dieses Zitat von Paul Ricœur lässt gleich mehrere Saiten in mir anklingen. Einige tief gestimmte Saiten tönen in Melancholie, manch andere in Neugier auf die Welt. Eigentlich sollte man doch annehmen, man kennt sich selbst am besten. Andererseits weiß man um die eigenen blinden Flecken. Was darunter verborgen sein mag, Weiterlesen …

Staub, die Farbe gelb und andere Mäuse

Eigentlich wollte ich über Staub schreiben. Fiel mir neulich nachts so ein, als ich nicht schlafen konnte. Ich hatte plötzlich das Wort Staub im Kopf und dann verselbstständigten sich meine Gedanken und turnten durch das Wortfeld. Das fand ich ziemlich witzig, so mit dem Wort zu spielen und sich an verschiedenen Assoziationen entlangzuhangeln. Da ich Weiterlesen …

Toll! Prima! Super! – Über das Loben

Wie leicht geht es uns von den Lippen, so ein Lob. Und wir brechen in kleinere Begeisterungsstürme aus und werfen mit Adjektiven wie super, klasse, toll oder – etwas zeitgemäßer – krass oder mega um uns. Für nahezu alles, was man uns erzählt. Für jegliche Leistung, wobei nicht definiert ist, was eine Leistung ausmacht. Neulich, Weiterlesen …

Geschichten im Kunstwerk

In Comics oder Graphic Novels wird mit vielen Bildern und meist wenig Text eine große Geschichte erzählt. Werden Charaktere zum Leben erweckt, Landschaften und Welten geschaffen, mit parallelen oder verkehrten Zeiten gespielt. Oft taucht man so tief in diese Bilderwelten ein, dass Fantasie und Realität, die Figuren in den Geschichten und die eigene Identität verschwimmen. Weiterlesen …

Eine Frage der Perspektive

Eigentlich wollte ich anhand dieses Bildes meinen Gedanken über anstrengende Aufstiege Raum geben. Über einen Aufstieg bei gar nicht vorweihnachtlichem Wetter, im Regen, mit Schmerzen in den Knien, außer Atem. Die jüngeren und ganz jüngeren Familienmitglieder waren vorausgeeilt, der Älteste mit dem Taxi vorgefahren. Tochter und Schwiegersohn in spe gingen mit dem Hund ganz andere Weiterlesen …