Innehalten – in Resonanz gehen

Heute gab es in Telgte mal wieder eine Wallfahrt. Sie ereignete sich, sollte ich wohl sagen. Ich kenne sowas aus Bamberg (Marien-Wallfahrten rauf und runter), aus Würzburg (zu Kiliani) und tatsächlich auch noch aus meiner Herkunftsregion, naja, im weitesten Sinne, aus Kevelaer (noch mehr Maria). In Telgte heute wurde ich durch so eine Art Gesang Weiterlesen …

Lethargie und die Gewalt der Entscheidung

Kennst Du das auch? Da nimmst Du Dir etwas vor, willst eine Idee realisieren, etwas schaffen und erschaffen, schöpferisch sein, aber der zündende Gedanke fehlt, der Funke springt nicht über. Der Geist will einfach nicht blitzen und nichts wird Dir eingegeben, nicht die leiseste Erleuchtung kommt über Dich. So erging es mir jetzt fast ein Weiterlesen …

Ich und Du – Sich im Dialog begegnen

Vor einiger Zeit konntet ihr etwas darüber lesen, wie man sich in den Augen der anderen gespiegelt sehen und sich selbst zur Frage werden kann. Auch über ein Wiedererkennen, Selbsterkennen und Fremdheit im Anderen wurde hier schon ein Text geschrieben. In beiden Fällen ging es um eine reflektierende Auseinandersetzung oder auch Aus-Einander-Setzung, also um eine Weiterlesen …

Fische und ich

Ich mag Fische. Ich mag überhaupt Tiere, nahezu alle, sofern sie nicht acht Beine haben. Früher hatte ich ein Aquarium, eigentlich zwei, das Kindl hatte auch eins. Heutzutage habe ich Fische in einem winzigen Gartenteich, kleine Fischli natürlich, denen der Teich riesig erscheint. Fische sind sehr pflegeleicht, man kann sie gut allein lassen, denn sie Weiterlesen …

Frauen (und du) im Porträt

An meinem Kühlschrank hängen diverse Magnete mit künstlerischen Darstellungen, meist Gemälde oder andere Kunstwerke. Darunter sind auch einige Frauenporträts, teils Selbstbildnisse. Oft ist der Blick direkt auf den*die Betrachter*in gerichtet, als schaue die abgebildete Personen einen direkt an, und man schaut zurück und es fühlt sich so an, als schaute man sich gegenseitig in die Weiterlesen …

In Erzählfiguren hineinschlüpfen

In meinen Seminaren bitte ich Studierende darum, sich mit besonderen Figuren zu identifizieren, so zu tun, als wären sie diese Figur und als steckten sie in deren Haut. Sie stellen sich vor, sie seien diese Charaktere, in deren Rolle sie in der Klasse und mit den Schüler*innen arbeiten. Die Figuren können aus Film, Literatur, Märchen Weiterlesen …

Entwicklungspotenziale durch Kunst erkennen

Manchmal quält uns ein Riesenproblem, es scheint unlösbar und verfolgt uns bis in den Schlaf. Wir fühlen uns machtlos, ausgeliefert, verlieren das Vertrauen an der Situation selbst etwas ändern zu können. Egal von welcher Seite wir das Problem betrachten, gleichgültig, wie viele Lösungsansätze wir durchspielen, es bleibt vertrackt. Alles rational durchdacht, multiperspektivisch mit Freunden und Weiterlesen …

Fremdheit im Bild

Heute habe ich mir mal wieder einen Tag im Museum gegönnt. Otto Mueller, expressionistischer Maler der Brücke-Gruppe. Sogar mit Führung, was ich selten ertrage, aber diesmal habe ich mich intuitiv dafür entschieden – und ich lag richtig. Habe viel gelernt und meine Gedanken wurden heftig angekurbelt. Kurz vorweg: Ausstellung, Kuration und Raumgestaltung, kritische Parallelausstellung, Führung Weiterlesen …

Geschichten über uns

In Geschichten, dir wir von und über uns erzählen, entdecken wir uns erinnernd wieder, lernen uns aber auch wiedererinnernd neu kennen und begegnen uns darin als jemand anderes aus gegenwärtiger Perspektive. Auch in fremden Geschichten, die von Freunden und Familie, die von uns nicht persönlich bekannten Schriftsteller*innen oder auch Filmenmacher*innen finden wir Teile unseres Selbst Weiterlesen …