Das Wagnis des Scheiterns

Da habe ich mich auf was eingelassen! Eine Ausstellung mit meinen Fotos – Handyfotos wohl bemerkt, reichlich dilettantisch. Wie peinlich, ich schäme mich jetzt schon. Meine Mutter meinte es gut und hat mich zum Reeser Kunstsonntag angemeldet, an dem sie selbst seit Jahren erfolgreich und gerne vertreten ist. Und nun ich. Oh je. Mitgefangen – Weiterlesen …

Fremd sind wir uns selbst.

Fremd sind wir uns selbst. Dieses Zitat von Paul Ricœur lässt gleich mehrere Saiten in mir anklingen. Einige tief gestimmte Saiten tönen in Melancholie, manch andere in Neugier auf die Welt. Eigentlich sollte man doch annehmen, man kennt sich selbst am besten. Andererseits weiß man um die eigenen blinden Flecken. Was darunter verborgen sein mag, Weiterlesen …

Innehalten – in Resonanz gehen

Heute gab es in Telgte mal wieder eine Wallfahrt. Sie ereignete sich, sollte ich wohl sagen. Ich kenne sowas aus Bamberg (Marien-Wallfahrten rauf und runter), aus Würzburg (zu Kiliani) und tatsächlich auch noch aus meiner Herkunftsregion, naja, im weitesten Sinne, aus Kevelaer (noch mehr Maria). In Telgte heute wurde ich durch so eine Art Gesang Weiterlesen …

Sich selbst erzählen – in ethischer Verantwortung

Ich wünsche dir eine schöne Vesper – diesmal bin ich wieder pünktlich und habe überdies mal ein neues Format für dich. Ich habe mal probiert ein Video aufzunehmen und es sind gleich drei geworden, allerdings nur, weil ich es nicht beherrsche, sie zusammenzuschneiden. Es ist reichlich dilettantisch, ich habe einfach drauflos gesprochen, ohne Skript, auch Weiterlesen …

Fische und ich

Ich mag Fische. Ich mag überhaupt Tiere, nahezu alle, sofern sie nicht acht Beine haben. Früher hatte ich ein Aquarium, eigentlich zwei, das Kindl hatte auch eins. Heutzutage habe ich Fische in einem winzigen Gartenteich, kleine Fischli natürlich, denen der Teich riesig erscheint. Fische sind sehr pflegeleicht, man kann sie gut allein lassen, denn sie Weiterlesen …

Unter dem Blick deiner Augen…

Max Ernst, Historie naturelle, 1926 © VG Bild-Kunst, Bonn 2014   Unter dem Blick deiner Augen bin ich mir zur Frage geworden. Diese Aussage hat es mir angetan. Sie stammt von dem römischen Bischof und Kirchenlehrer Augustinus von Hippo, der auch Augustinus von Thagaste genannt wird und von 354 bis 480 gelebt hat. Nicht nur Weiterlesen …

Schwierigkeiten benennen und auflösen

Mein Blick hält sich fest an dem weißen baumartigen Etwas, das umgeben ist von kahlen, verdorrten Bäumen und Sträuchern. Ich kann es nicht erkennen, will es nicht glauben, ein Baum und doch kein Baum, nicht stehend und doch auf einem Stamm – anscheinend? scheinbar?  – ruhend.* Das Bild löst Beklemmung und Unsicherheit aus. Wirft Fragen Weiterlesen …

Fremdheit im Bild

Heute habe ich mir mal wieder einen Tag im Museum gegönnt. Otto Mueller, expressionistischer Maler der Brücke-Gruppe. Sogar mit Führung, was ich selten ertrage, aber diesmal habe ich mich intuitiv dafür entschieden – und ich lag richtig. Habe viel gelernt und meine Gedanken wurden heftig angekurbelt. Kurz vorweg: Ausstellung, Kuration und Raumgestaltung, kritische Parallelausstellung, Führung Weiterlesen …

Meer, Wind, Gischt, ich

Neben meiner Vorliebe für Kunst, die meine Intuition anspricht, Gefühle wachruft und Gedanken in Fluss bringt, ist es die Literatur, aus der ich mir Worte und Sätze leihe, um all das zum Ausdruck zu bringen, was ich selbst nicht in Worte zu fassen vermag. Gerade habe ich ein Buch, eine Art Reise- und Innensichterzählung, von Weiterlesen …

Authentisch sein – Eine Illusion?

Wann möchten Sie authentisch sein? Möchten Sie es überhaupt? Ich höre von vielen Menschen, dass ihnen Authentizität sehr wichtig ist. Auch authentisches Essen ist wichtig, authentische Kunst sowieso, authentische Hotels an authentischen Reisezielen …. Warum ist das so wichtig und wie geht das eigentlich – authentisch sein? Der unbekleidete Herr im Bild unten schaut den*die Weiterlesen …