Von der industriell-kapitalistischen Arbeitsgesellschaft zur…. ?

…ja, wohin denn eigentlich? Und warum? Im letzten Beitrag schrieb ich über Tiefenökologie und die Notwendigkeit, angesichts von Umwelt- und Klimakrisen, Artensterben und autoritären Regimen wieder ins Fühlen, Wahrnehmen und in Verbindung zu treten. So ungefähr, grob skizziert. Und ich kündigte an, den Bogen zur Notwendigkeit einer Veränderung von sozialen und gesellschaftlichen Strukturen und Formen Weiterlesen …

Tief. Ökologisch. Menschlich.

Nachdem ich das „Große Werk“, das ich im Literaturverwaltungsprogramm als „Irrsinn“ abgespeichert habe, beendet hatte, macht sich in meinem Kopf ein ebenso großes, alles vereinnahmendes Vakuum breit (Dank an M. für diese begriffliche Ausleihe!). Es dehnte sich aus wie das Universum, hier und da eingedellt durch lang gehegte Ideen, die – um Verwirklichung heischend – Weiterlesen …

Ach, du lieber, armer Fehler!

Ich bin jetzt mal ganz freundlich zu dir, du lieber, armer Fehler, denn ich lebe in einer wahren, der einzig wahren Fehlerkultur voller Fehlerfreundlichkeit, in der Fehler ja so süß und niedlich und putzig sind, dass man sie einfach nur liebhaben muss! Bullshit. Fehler zu machen, sich zu irren, über falsche Informationen zu verfügen oder Weiterlesen …

Die Kunst zu bauen und zu wohnen

Als Kind hast du dir eine Höhle gebaut. Bestimmt hast du das. Aus Decken und Tüchern, alten Mänteln, dem großen Wollschal, geblümten Sofakissen und deiner Bettdecke. Über Stühle oder Tische gehängt, mit Wäscheklammern und dickem Garn fixiert. Gemütlich war das, und du bist hineingekrochen und hast dich eingerichtet. Allein oder mit Schwester oder Freundin. Hast Weiterlesen …

Kunst betrachten – ein Porträtprojekt

Ich blicke zurück auf ein intensives, bereicherndes Kunst- und Kulturwochenende in Chemnitz. Viel gelaufen, viel gesehen, viel erlebt. Und viele gehaltvolle Gespräche mit völlig fremden Menschen geführt, nicht nur über Kunst. Ein Gespräch brachte mich auf den Gedanken eines kleinen Projekts über Menschen, die Kunst betrachten. Da kamen zwei Dinge zusammen: Zum einen sollte ich Weiterlesen …

Es war ein Kind, das wollte nicht

Ich war ein garstiges Kind. Garstig wie ein Marabu. Das jedenfalls sagte meine Oma immer, was nicht heißen sollte, ich sei hässlich gewesen, obwohl so ein Marabu ja wirklich beklagenswert hässlich ist. Aber das war es nicht, sondern ich musste es mir immer anhören, wenn ich mal wieder ungezogen war, ungehorsam, und Widerworte gab. Ich Weiterlesen …

Der Welt etwas zurückgeben

Was Katja da im letzten Beitrag gesagt hat, brachte mich zum Nachdenken. […] dafür sind wir ja dann da. Den Menschen dabei zu assistieren, diesen Luxus zu entdecken und zu genießen. Das ist wahr. Entdecken, genießen und darüber nachdenken. Über sich nachdenken. Und ein Verhältnis dazu gewinnen, sich positionieren und einen Standpunkt einnehmen. Haltung entwickeln. Weiterlesen …

Gedanken klären und ordnen

Grad vorhin sagte wieder jemand zu mir: „Du machst zu viel!“ – Ach was, das stimmt doch gar nicht! Ich könnte viel mehr machen, wenn ich wollte oder mehr Zeit und vor allem Disziplin hätte. Ideen habe ich genug. Viel mehr, als ich realisieren könnte. Ich arbeite hart an meiner Fokussiertheit, bloß nicht verzetteln, ja Weiterlesen …

Internationaler Frauentag

Ich gebe zu, mir sind Frauen sympathischer. Ich mag sie lieber als Männer. Männer finde ich doof. Überflüssig bis ärgerlich. Aber ganz so stimmt das natürlich nicht. Ich mag einen bestimmten Habitus, gewisse Eigenschaften und Fähigkeiten lieber als andere, und zwar die, die klischeehaft stereotyp eher mit Frauen verbunden werden als mit Männern. Womit man Weiterlesen …

Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann. (Marie v. Ebner Eschenbach)

Im Juli letzten Jahres entdeckte ich einen gesprayten Schriftzug auf dem Promenadenmäuerchens entlang des Mains in Würzburg. Ich war mal wieder in der alten Heimat, das Wetter war wie immer spitze und ich spazierte an der Main-Promenade entlang Richtung der Alten Mainbrücke und in Richtung eines gekühlten Glases Würzburger Weißwein, als ich den Text entdeckte. Weiterlesen …