Ich war einmal…

… ein Kind, ein Sohn/eine Tochter, ein*e Schüler*in, Reisende*r, Fußballer*in, e Pianist*in… oder wollte es zumindest gerne sein.

Wie bin ich etwas geworden, wer half mir dabei, was hat er erschwert oder gar verhindert – das sind Fragen, die wir uns stellen, um nachzuzeichnen, wie wir geworden sind, was wir sind. Welche Ereignisse und Widerfahrnisse wir erlebt haben, wie wir damit umgegangen sind, wo wir uns als gestaltend, selbstbestimmt und wirksam erfahren und wo wir uns ausgeliefert gefühlt haben.

Das Leben schreibt Geschichten und wir sind in Geschichten verstrickt. Alles, was wir sind, sind wir, weil wir es über uns erzählt haben, weil wir UNS erzählen. Manches haben andere über uns erzählt, etwas, woran wir noch keine Erinnerung hatten, wo unsere Erinnerung getrübt ist oder was wir schlicht vergessen haben. Alles Handeln und Erdulden ist nur in Form von Geschichten nachvollziehbar und vermittelbar, auch Bilder benötigen Sprache und Erzählung, wenn wir unsere Verbindungen damit vermitteln wollen oder uns unsere eigenen Gedanken dazu machen.

Erzähl mal!

 

Mehr zum biographischen Erzählen finden Sie auf meiner Website.