Heute hatte es Premiere:
Mein neues Angebot Art4Reflection im LWL Museum für Kunst und Kultur in Münster. Oder eigentlich war es meine Premiere, denn das Programm – ein kunstgestütztes Coaching-Event – ist ein Baustein der Symbolon-Reflexionsmethode. 
Es ist so simpel wie grandios: Anhand ausgewählter Bilder und einer klugen Fragetechnik führt der*die Coach die Teilnehmenden über Gefühle und Assoziationen in eine tiefe Reflexion. Dabei ist die Auswahl der Bilder nicht beliebig, sie folgen bestimmten Kriterien und Anforderungen und müssen mit den konzipierten Fragen und Impulsen im Einklang stehen.
Bisher habe ich nur Online-Führungen durchgeführt, und heute also war ich mit zwei Teilnehmerinnen erstmal live im Museum unterwegs. Ich mache es kurz: Ich fand es sehr gelungen, ich war begeistert und beeindruckt, welche Gedanken und Assoziationen in den beiden Frauen ausgelöst wurden und vor allem, wie unterschiedlich die Eindrücke und Blicke auf die Kunstwerke waren. Die beiden sahen in ein und demselben Bild ganz unterschiedliche Dinge und hatten folglich jeweils ganz eigene Ideen dazu. Logisch, es sind ja auch unterschiedliche Personen mit ganz individuellen Biographien und subjektiven Empfindungen und Ansichten.
An-Sichten. Hin-Sichten. Wahr-Nehmungen. Ein Bild, das nach objektiven Kriterien vielleicht wenig Spielraum lässt, eröffnet ganze Welten und Universen, wenn man es „nur“ auf sich wirken lässt, sich ganz darauf einlässt, in Resonanz geht und sich ihr hingibt.
Zum Glück für mich sahen die beiden Teilnehmerinnen dies ganz ähnlich, waren von der kleinen Führung recht angetan und konnten neue Erkenntnissen über sich selbst und ihre Situation mit nach Hause nehmen. Und auch ich selbst habe wieder etwas Neues über mich gelernt, durch die Führung selbst, aber tatsächlich auch noch einmal durch die Versenkung in die Bilder, die sich mit neuen Botschaften an mich wandten. So oft habe ich sie angeschaut, mich intensiv mit ihnen im Auswahlprozess beschäftigt, und doch ist die Verbindung zu ihnen immer wieder neu und frisch.
Auch der Austausch mit den Teilnehmerinnen eröffnete mir wieder neue Perspektiven und Aspekte – es ist wirklich nie gleich, egal, wie oft man ein Bild anschaut oder in ein Gespräch geht, ein Bild befragt und einen Klärungsprozess eintritt. Toll, es macht mir so viel Freue und erfüllt mich immer wieder mit Begeisterung!
Am 17. Juli und am 8. August biete ich wieder Art4Reflection an und bin schon gespannt, was ich dann Neues erfahren werden. Und ab dem Herbst, nach den Sommerferien, werde ich regelmäßig Angebote machen – im LWL, vielleicht auch im Picasso-Museum und auch online – und hoffen, dass sie nachgefragt werden.
Es bleibt aufregend!
Mehr Reflexion mit Kunst findet ihr auf www.fabulame.de! Schaut doch mal rein!
