A wie Angst, Abscheu oder Alleinsein

Zugegeben: nicht alle Gefühle und Emotionen in der alphabetisch geordneten Liste sind wirklich Gefühle, sie ist auch nicht wirklich professionell. Manche sind eher Bedürfnisse, Zustände, Einstellungen oder auch Eigenschaften. Aber das macht sicher nichts, denn entweder regiert man dann emotional zum Beispiel auf einen Zustand, der sich angenehm darstellt, oder aber es ist ein Gefühl Weiterlesen …

A wie Ausdruck und ein Kühlschrank

Wie ihr wisst, beschäftige ich mich seit einiger Zeit immer wieder mal mit der Tiefenökologie, mit Gefühlen wie Wut oder Angst angesichts der gegenwärtigen Krisen und Katastrophen in der Welt sowie mit der Frage, wie es gelingen könnte, ausgeglichen, aber engagiert, empört, aber friedvoll in der Welt zu sein. Dies interessiert mich, obwohl oder weil Weiterlesen …

Von der industriell-kapitalistischen Arbeitsgesellschaft zur…. ?

…ja, wohin denn eigentlich? Und warum? Im letzten Beitrag schrieb ich über Tiefenökologie und die Notwendigkeit, angesichts von Umwelt- und Klimakrisen, Artensterben und autoritären Regimen wieder ins Fühlen, Wahrnehmen und in Verbindung zu treten. So ungefähr, grob skizziert. Und ich kündigte an, den Bogen zur Notwendigkeit einer Veränderung von sozialen und gesellschaftlichen Strukturen und Formen Weiterlesen …

Tief. Ökologisch. Menschlich.

Nachdem ich das „Große Werk“, das ich im Literaturverwaltungsprogramm als „Irrsinn“ abgespeichert habe, beendet hatte, macht sich in meinem Kopf ein ebenso großes, alles vereinnahmendes Vakuum breit (Dank an M. für diese begriffliche Ausleihe!). Es dehnte sich aus wie das Universum, hier und da eingedellt durch lang gehegte Ideen, die – um Verwirklichung heischend – Weiterlesen …

Mensch, Holz und Zeit

Seit Jahren schon bin ich leidenschaftliche Leserin des ‚Anderen Advent‘, ein Adventskalender des Vereins ‚Andere Zeiten e.V.‘ Drauf gebracht hat mich ein Freund aus Würzburger Tagen, der mir diesen Kalender über einen längeren Zeitraum in liebevoll gestalteten Briefen und Päckchen zuschickte. Inzwischen kaufe ich ihn mir selbst und freue mich schon Wochen vorher darauf, ihn Weiterlesen …

Musik hilft!

„Musik hilft!“ sagt der WDR 3 und fordert seit Wochen Hörer*innen und Musiker*innen auf, ihre Heilungsgeschichten und Musikgeschichtchen einzureichen, die dann ins laufende Programm eingestreut wurden und heute in einem Abschlusskonzert ihren Höhepunkt finden. Das kennt vermutlich jede und jeder: Es gibt bestimmte Musikstücke, die mit einer bestimmten Situation, Person, Lebensphase oder inneren Empfindung verbunden Weiterlesen …

Ach, du lieber, armer Fehler!

Ich bin jetzt mal ganz freundlich zu dir, du lieber, armer Fehler, denn ich lebe in einer wahren, der einzig wahren Fehlerkultur voller Fehlerfreundlichkeit, in der Fehler ja so süß und niedlich und putzig sind, dass man sie einfach nur liebhaben muss! Bullshit. Fehler zu machen, sich zu irren, über falsche Informationen zu verfügen oder Weiterlesen …

Das Stadtbild und sein Mensch

Ich äußere mich nicht gerne politisch. Habe zu wenig Wissen, bin nicht ausreichend informiert und auch nicht politisch sozialisiert. Aber diese Stadtbild-Debatte reizt mich nun doch so weit, dass ich mich nicht zurückhalten möchte. Was steht eigentlich im Zentrum dieser Debatte? Doch wohl der weiße privilegierte Mensch, oder nicht? Der, der seine Privilegien auch zu Weiterlesen …

Das Wagnis des Scheiterns

Da habe ich mich auf was eingelassen! Eine Ausstellung mit meinen Fotos – Handyfotos wohl bemerkt, reichlich dilettantisch. Wie peinlich, ich schäme mich jetzt schon. Meine Mutter meinte es gut und hat mich zum Reeser Kunstsonntag angemeldet, an dem sie selbst seit Jahren erfolgreich und gerne vertreten ist. Und nun ich. Oh je. Mitgefangen – Weiterlesen …

LebensZeitAlter – ein Juckreizwort

Neulich war ich mit einer Freundin in dem Film In die Sonne schauen. Er wurde ja sehr gut besprochen, geradezu gehiped, und tatsächlich wollte ich ihn, nachdem ich die Vorschau gesehen hatte, unbedingt anschauen. Hab ich dann also gemacht. Und war verwirrt. Denn zwar saß ich völlig gebannt vor der Leinwand, war fasziniert, mal erschüttert, Weiterlesen …